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Tetrasodium EDTA

Rating: bad bad
INCI name
TETRASODIUM EDTA
Alternative names
Ethylendiamintetraessigsäure, Tetranatriumethylendiamintetraacetat, Edetinsäure, Edetinsäure, Tetranatriumsalz, Edta Natrium, Tetranatrium Edetat, Natriumedetat
Origin
Chemical
Definition
INCI function
Chelating
The INCI function describes solely the purpose of a cosmetic ingredient. It does not reveal its actual effects and skin compatibility. You'll find these and other characteristics below.
Characteristics
  • Rating: bad Irrelevant to the environment
  • Rating: average Reacts and forms complexes with metal ions which could affect the stability and/or appearance of cosmetics
CAS-No.
64-02-8
EINECS/EILINCS-No.
200-573-9

Studies, literature and statements on Tetrasodium EDTA

  • Kursbuch Kosmetik, page 120

    EDTA was and is still preferred because it is a good complex-builder. The main area where it is used is in soaps But EDTA as well as its replacement material, editronic acid, are nevertheless thought to be toxic and in addition not very biodegradable. A natural alternative is phytinic acid. It is derived from rice hulls and has become an additive in a number of products.

  • Wikipedia

    Biologische Abbaubarkeit und Toxikologie

    EDTA und seine Metallkomplexe sind in der Abwasserreinigung nicht oder nur schlecht biologisch abbaubar. Durch Erhöhen des pH-Wertes und Verlängerung des Schlammalters kann jedoch eine weitgehende biologische Elimination von EDTA erreicht werden. Aus Klärschlamm, Sedimenten und Böden wurde eine Vielzahl von Mikroorganismen isoliert, die mit EDTA als alleiniger C- und N-Quelle wachsen können. Die Metallkomplexe von EDTA sind nicht oder nur sehr wenig toxisch für Organismen. EDTA vermag jedoch auch schwerlösliche Schwermetallsalze aus den Sedimenten zu lösen. Wenn das EDTA dann zerfällt, werden diese an der Oberfläche wieder frei.

    Auch die Toxizität von EDTA für den Menschen ist sehr gering, sodass EDTA als Lebensmittelzusatzstoff zugelassen ist. In sehr hohen Konzentrationen kann vor allem freies EDTA durch Bindung lebenswichtiger Metalle zu Störungen führen. Die in der Umwelt gemessenen Konzentrationen von EDTA sind für den Menschen unbedenklich.

    Umweltverhalten

    EDTA gelangt fast ausschließlich über das Abwasser in die Umwelt. Da EDTA unter normalen Bedingungen nur sehr langsam abgebaut wird, kann es in praktisch allen Wasserproben in niedrigen Konzentrationen nachgewiesen werden. EDTA-Konzentrationen in Flüssen liegen zwischen 10 und 100 µg/l, in Seen zwischen 1 und 10 µg/l. Im Grundwasser und Uferfiltrat kann EDTA in Konzentrationen zwischen 1 und 100 µg/l gefunden werden. Bei neutralen pH-Werten ist die Adsorption von EDTA an Mineraloberflächen gering, was zu einer hohen Mobilität im Grundwasser führt. Lediglich der FeIII-EDTA-Komplex wird sehr schnell durch Sonnenlicht abgebaut. Dies ist der wichtigste Eliminationsprozess für EDTA in der Umwelt. EDTA wird während der Ozonisierung oder Chlorung von Trinkwasser nur unvollständig entfernt. EDTA gilt heute als ökologisch bedenklich, da freie Komplexbildner Schwermetalle aus dem Sediment lösen und bioverfügbar machen.

    Das Umweltbundesamt empfiehlt „Im Sinne einer vorsorgenden Stoffpolitik sollten EDTA und auch andere schwer abbaubare Komplexbildner wie Diethylentriaminpentaessigsäure (DTPA) oder Propylendiamintetraessigsäure (PDTA) durch Stoffe ersetzt werden, die möglichst leicht abbaubar sind und somit in Kläranlagen entfernt werden können“. Mögliche Ersatzstoffe sind Nitrilotriessigsäure (NTA) und ihre Natriumsalze, Citrate, Gluconate, Alanindiessigsäure-Natriumsalz (ADA), Methylglycindiessigsäure (MGDA), u.a.m.8

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