Ceteareth-2 Phosphate

Bewertung: sehr schlecht sehr schlecht
INCI-Bezeichnung
CETEARETH-2 PHOSPHATE
Alternative Namen
Herkunft
unterschiedlich, chemisch
Definition
C16-18-Alkohole, ethoxyliert, Phosphate (durchschnittliches Molverhältnis 2 Mol EO)
INCI-Funktion
Tensid, reinigend
Die INCI-Funktion beschreibt lediglich den Verwendungszweck eines Kosmetik-Inhaltsstoffs. Sie sagt nichts über dessen tatsächliche Wirkung und Hautverträglichkeit aus. Diese und andere Eigenschaften finden Sie nachfolgend.
Eigenschaften
  • Bewertung: sehr schlecht eiweiss- und erbgutveränderd
  • Bewertung: sehr schlecht kann krebserregende Nitrosamine bilden
  • Bewertung: sehr schlecht toxisch
  • Bewertung: schlecht hautirritierend
  • Bewertung: schlecht kann Haut durchlässiger machen und dadurch Schadstoffe einschleusen
  • Bewertung: schlecht umweltrelevant
  • Bewertung: schlecht allergisierend
  • Bewertung: schlecht Mikroplastik
  • Bewertung: durchschnittlich trägt zu einer gleichmäßigen Verteilung bei der Anwendung bei
  • Bewertung: durchschnittlich verringert die Grenzflächenspannung von kosmetischen Mitteln
  • Bewertung: gut hilft die Körperoberfläche sauber zu halten
  • Bewertung: gut antimikrobiell
CAS-Nr.
106233-09-4
EINECS/EILINCS-Nr.
500-295-0

Studien, Fachliteratur und Stellungnahmen zu Ceteareth-2 Phosphate

  • Kosmetik-Inhaltsstoffe A-Z, Seite 169

    Polyethylenglycol (PEG) und Polypropylenglycol (PPG) sind in Kosmetika nicht nur wegen ihrer hautirritierenden Eigenschaften umstritten, sondern auch, weil sie aus giftigen krebserregenden Ausgangsstoffen und Erdölderivaten wie Ethylenoxid (Ethenoxid) gewonnen werden, die Kampfgase bilden können (siehe auch “Natrium-Lauryl-Sulfat”). In diese Gruppe gehören auch die Cetearethe, zum Beispiel Ceteareth-20, Ceteth und Cetoleth, PEG Ceteth und PPG Ceteth. Polyethylenglycol und PEG-Derivate können die Haut durchlässiger machen und Schadstoffe in den Körper einschleusen. Kritisch beurteilt wird vor allem die so genannte Ethoxilierung, bei der Polyethylenglycolgruppen chemisch an Alkohole wie Glycerin geheftet werden. PEG’s werden dadurch wasserlöslich und wasserdispergierbar, gelten jedoch als wenig hautverträglich. Bei der Ethoxilierung werden aus hydrophoben (wasserunlöslichen) Stoffen durch die Anlagerung hydrophiler (wasserlöslicher) Polyethylenoxidketten Emulgatoren hergestellt. Die Naturkosmetika lehnt alle ethoxilierten Tenside und Waschgrundstoffe ab. Es gibt natürliche Emulgatoren wie Lecithin, die gesundheits- und umweltverträglicher als PEG und PPG und deren Derivate sind. So bilden beispielsweise der Aminozucker Glucamine, Lauroyl Sakosinat und Lauryl Glucoside, Tenside auf Kohlenhydratbasis mit gut hautpflegende Eigenschaften, die dazu noch biologisch abbaubar sind.

  • Kursbuch Kosmetik, Seite 120

    Auch wenn die angewendeten Verfahren sicherstellen, dass ein kosmetischer Inhaltsstoff entsteht, der sauber und nicht mehr gefährlich ist – Kampfstoffe als Ausgangsprodukte für einen kosmetischen Stoff und harte chemische Verfahren wie die Ethoxilierungen sind eine hochexplosive Angelegenheit, die nur unter Beachtung strenger Sicherheitsmaßnahmen durchgeführt werden dürfen.

  • Wörterbuch der Kosmetik, Seite 226

    Als wasserlösliche, nichtfettende Substanzen sind Polyethylenglykole für viele kosmetische Zwecke geeignet. Die flüssigen PEG dienen als Glycerolersatz in Gesichts-, Rasier- und Haarwässern, als Lösungsmittel und Lösungsvermittler für Wirkstoffe, Parfümöle und Farbstoffe, als Feuchthaltemittel, die höheren PEG als Grundlage für Cremes und Salben, als Konsistenzregler, Bindemittel, für Haarkuren, als Weichmacher und Fixateure, die Polywachse vor allem für Stifte.

  • Kosmetik-Inhaltsstoffe A-Z, Seite 81

    Halogene (Salzbildner, griechisch hals, Salz) bilden mit Metallen direkt, also ohne Beteiligung von Sauerstoff, Salze. Die wichtigsten Halogene sind Chlor, Brom, Fluor und Jod. Sie tauchen in Kosmetika in Wortbestandteilen wie Chloro, Bromo, Fluoro und Iodo auf. Sie besitzen alle konservierende, antimikrobielle Wirkung. Sie sind zwar Bestandteil der Natur und in den unterschiedlichen Kreisläufen auch lebenswichtig für den Menschen. Man weiß aber auch, dass sie äußerst reaktiv, toxisch und zellschädigend wirken können. Konservierende Kosmetikbestandteile auf Halogenbasis (wie Bromo-Chlorophene, Chloroacetamide, Chlorobutanol, Chlorophene, Chloroxylenol, Chlorphenesin, Methylchloroisopthiazolinone 2-Bromo-2-Nitro-1, 3 Dioxane) und die vielen Jodkomplexe wie Iodopropynyl Butylcarbamate gelten als allergisierend, eiweiß- und erbgutverändernd und allgemein als gesundheitsgefährdende Wirkstoffe und sind trotzdem in vielen Kosmetika anzutreffen. Sie können ins Gewebe gelangen, sich anlagern, zersetzen und Schädigungen hervorrufen. Die halogenorganischen Verbindungen sind auch deshalb ausdrücklich zu vermeiden, weil sie krebserregende Nitrosamine bilden können.

  • Wikipedia

    PEG in Kosmetik

    Polyethylenglycole können in folgenden kosmetischen Präparationen verwendet werden: Cremes und Lotionen, Parfüms, Deodorants, Insekten-Abwehrmittel, Lippenstifte, Zahnpasten, Haarpflegemittel, Zahnreinigungstabletten, Badezusätze, Lubrastrips Polyethylenglycol wird in der Liste der Inhaltsstoffe meist mit einer Zahl aufgeführt (beispielsweise PEG-8 in Autan).

    In Kosmetika wirkt PEG penetrationsfördernd, das heißt die Haut wird durchlässiger für Wirkstoffe, aber ebenso auch für mögliche Giftstoffe, die somit leichter in den Körper eindringen können. Deshalb wird die Verwendung in Kosmetika noch immer kontrovers diskutiert.

Kosmetik, die Ceteareth-2 Phosphate enthält

Die folgende Liste von Kosmetik-Produkten ist eine Auswahl der am häufigsten nachgefragten Kosmetika, die den Inhaltsstoff Ceteareth-2 Phosphate enthalten. Die Produkte sind alphabetisch sortiert. Bitte melden Sie sich an, um die Bewertungen der Kosmetik einzublenden.
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