Pyridoxine

Bewertung: sehr gut sehr gut
INCI-Bezeichnung
PYRIDOXINE
Alternative Namen
Vitamin B6, Pyridoxin HCL, Pyridoxin, Adermin, 4,5-Bis(hydroxymethyl)-2-Methyl-3-Pyridinol, Pyridoxine HCI, Pyridoxine HCL, Pyridoxine Hydrochloride
Herkunft
unterschiedlich
Definition
INCI-Funktion
antistatisch, haarkonditionierend, hautpflegend
Die INCI-Funktion beschreibt lediglich den Verwendungszweck eines Kosmetik-Inhaltsstoffs. Sie sagt nichts über dessen tatsächliche Wirkung und Hautverträglichkeit aus. Diese und andere Eigenschaften finden Sie nachfolgend.
Eigenschaften
  • Bewertung: durchschnittlich verringert die statische Elektrizität, indem die elektrische Aufladung an der Oberfläche neutralisiert wird
  • Bewertung: durchschnittlich Macht das Haar leicht kämmbar, geschmeidig, weich und glänzend.
  • Bewertung: durchschnittlich verleiht ihm Volumen, Geschmeidigkeit und Glanz
  • Bewertung: gut hält die Haut in einem guten Zustand
  • Bewertung: gut wirkt sebostatisch
  • Bewertung: gut wirkt ausgleichend
  • Bewertung: sehr gut regt Wundheilung an
  • Bewertung: sehr gut Nährstoff
CAS-Nr.
65-23-6
EINECS/EILINCS-Nr.
200-603-0

Studien, Fachliteratur und Stellungnahmen zu Pyridoxine

  • Springer Lexikon Kosmetik, Seite 352

    Wirkt ausgleichend, sebostatisch. In Form des Palmitats vereinzelt bei schnell nachfettender Haut.

  • Körperpflegekunde und Kosmetik, Seite 62

    Ein Mangel an B6 führt zu Neuritiden und einer seborrhoischen Dermatitis. Kommt es direkt auf der Haut zur Anwendung, soll es eine übermäßige Talgproduktion regulieren. Es ist deshalb in Produkten gegen fette, unreine Haut, Mischhaut und Akne zu finden.

  • Kursbuch Kosmetik

    Zu den fettlöslichen Vitaminen gehören A, D, E und K. Haben wir zu viel davon zu uns genommen, wird der Überschuss im Körper gespeichert. Das ist nicht ungefährlich, denn eine Überdosis Vitamin A kann z. B. Leberschäden verursachen. Darum sollten fettlösliche Vitamine als Zusatzpräparate nur in kleinen Mengen eingenommen werden. Über die Nahrung kann man sie dagegen kaum überdosieren. Zu den wasserlöslichen Vitaminen gehören die B-Vitamine (B1, B2, B6, Niacin, Pantothensäure, Folsäure, Biotin und B12) sowie das wichtige Vitamin C. Überschüssige wasserlösliche Vitamine sind kein Problem, denn sie werden mit dem Urin ausgeschieden. Unsere Haut ist ein Stützpfeiler des gesamten Immunsystems. Es muss ständig einsatzbereit sein – und dafür sorgt in erster Linie Vitamin C, denn die Abwehrzellen brauchen dieses Vitamin für ihre Arbeit. Die Bedeutung von Vitamin C geht also weit über die positiven Auswirkungen für die Haut (Kollagenfasernaufbau, Festigkeit von Haut und Bindegewebe, Wundheilung) hinaus. Angreifenden Krankheitserregern die Stirn zu bieten, ist eine wichtige Schutzfunktion der Haut. Ohne Vitamin A müssen die schützenden Zellen jedoch aufgeben – sie verhornen und stellen die Produktion von Abwehrstoffen ein. Denn Vitamin A stimuliert in seiner Reinform (Retinol) und in der Vorstufe Betakarotin (aus dem der Körper selbst Vitamin A bildet) die Zellerneuerung und glättet die Haut. Es gibt müden Zellen den Anstoß, sich regelmäßig zu teilen. Dadurch wachsen junge Zellen nach, die die Haut widerstandsfähiger und vitaler machen. Betakarotin ist auch der beste von innen wirkende Hautschutz gegen Sonnenlicht. Vitamin E schirmt die Zellmembran gegen freie Radikale ab, die die Zellen angreifen und dadurch das Immunsystem schwächen. Als hautschützende Substanz kommt Vitamin E deshalb eine ausgesprochen große Bedeutung zu. Das für die Haut enorm wichtige Vitamin A liefern Salat, Spinat, Milchprodukte, Eigelb, Tomaten, Paprika, Orangen und Kresse. Karottenrohkost sollte mit etwas Öl angemacht und Karottengemüse in Öl oder Butter gedünstet werden, damit die Vitamin-A-Vorstufe, das Betakarotin, vom Körper aufgenommen werden kann.

  • Kosmetik-Inhaltsstoffe A-Z, Seite 50

    Vitamine sollen der Hautalterung entgegenwirken und Haare vitalisieren und werden daher Pflegeprodukten als stimulierende, schützende und entzündungshemmende Komponenten zugesetzt. Als wichtigste Bestandteile von Kosmetika werden Vitamin A mit der Vorstufe Betakarotin, Vitamin E und die B-Vitamine, vor allem Biotin, eingesetzt. Vitamine mögen pflegende Wirkungen auf die Haut haben. Sie können jedoch keine Ernährungsmängel ausgleichen.

  • Kursbuch Kosmetik

    Der tägliche Bedarf an Schönheitsnährstoffen Die optimale Tagesdosis für Vitamin C beträgt 300 Milligramm. Da eine einzige gerauchte Zigarette etwa 30 Milligramm Vitamin C zerstört, brauchen Raucher als Ausgleich bis 400 Milligramm Vitamin C täglich. In 100 Gramm Orange stecken etwa 35 Milligramm. Die Tagesdosis für Vitamin A beträgt 0,8 Milligramm, für Betakarotin 1 Milligramm. Die Tagesdosis für Vitamin E beträgt 12 Milligramm. 100 Gramm Walnüsse enthalten 20 Milligramm. Die Tagesdosis für Vitamin B6 beträgt 1,6 Milligramm, für Folsäure 100 Mikrogramm. Von Biotin genügen so winzige Mengen, dass ein Mangel so gut wie nie auftritt. Untersuchungen bei Menschen mit sehr müder Haut haben gezeigt, dass sie statt der normalen 1,8 Gramm Zinkreserven im Körper nur 0,7 Gramm Reserve hatten. Als Tagesration braucht der Mensch 15 Milligramm Zink. Der Tagesbedarf an Selen beträgt 20 bis maximal 100 Milligramm, jedoch nicht mehr! An Eisen werden 15 Milligramm pro Tag benötigt.

  • Deutsche Gesellschaft für Hautgesundheit (DGfH)

    Fast alle Haut- und Alterungsprobleme sind auf ernährungsspezifischen Mangelerscheinungen der Haut zurückzuführen. Darum haben Nährstofflieferanten wie Vitamine, Spurenelemente, Aminosäuren, sekundäre Pflanzenstoffe und hochwertige essentielle Fettsäuren in kosmetischen Produkten eine hohe Bedeutung für eine gesunde Haut. www.naehrstoffkosmetik.com/naehrstoffe

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